In 3 Schritten zum P-Konto

Fidor Bank GirokontoBundesbürger haben Anspruch auf ein Pfändungsschutzkonto, auch P-Konto bezeichnet. Seit dem „Gesetz zur Reform des Kontopfändungsschutzes“ müssen Kreditinstitute Konten mit Pfändungsschutz anbieten, um Verschuldeten trotzdem ein Leben zu gewährleisten und niemanden aus dem elektronischen Zahlungsverkehr auszugrenzen. Wie kann man ein P Konto einrichten?

Wie kann man schnell ein P-Konto eröffnen? Alle wichtigen Fakten haben wir Ihnen in unserem Ratgeber zum Thema 3 Schritte zum P-Konto zusammengestellt!

Inhaltsverzeichnis

  • Das Wichtigste zum P-Konto eröffnen:
  • Was ist ein P-Konto und wie geht die Eröffnung?
  • Ein P-Konto eröffnen: Was gibt es zu beachten
  • Was muss man bei der Beantragung eines P-Kontos beachten?
  • In drei Schritten zum P-Konto
  • Pfändungsschutzkonto: Vor- und Nachteile
  • Freigrenze für P-Konto ermitteln
    • Höhe zusätzliche Freibeträge
    • Kindergeld kann freigestellt werden
  • Was bei Einrichtung des P-Kontos beachten?
  • P-Konto bei neuer Bank eröffnen – Geht das?
    • Können Inhaber vom P-Konto ihre Kreditkarten weiterverwenden?
  • P-Konto ohne Schufa-Eintrag möglich?
  • Häufige Fragen zur Einrichtung des P-Kontos
    • Können auch Selbständige ein P-Konto einrichten?
    • Muss jede Bank das Pfändungsschutzkonto einrichten?
    • Reicht die telefonische Beantragung für das P-Konto aus?
    • Können die Kunden mehrere P-Konten besitzen?
  • Fazit: P-Konto jederzeit zu eröffnen und auch kündbar

Das Wichtigste zum P-Konto eröffnen:

  • P-Konto muss für jedermann zugänglich sein
  • Pfändungsschutz bis Pfändungsgrenze
  • Allgemeine Teilnahme am elektronischen Zahlungsverkehr
  • Kein Dispo

Was ist ein P-Konto und wie geht die Eröffnung?

icon_VerbrauchertippsDas Pfändungsschutzkonto ist von seinem Charakter her ein Girokonto. Dennoch gibt es hier zusätzliche Vereinbarungen zwischen dem Kontoinhaber und der Bank. So wird eine Pfändungsschutzgrenze festgelegt. Bis zu dieser Grenze darf das Guthaben auf dem Konto nicht durch Dritte gepfändet werden. Zu den Geldeingängen, die nicht gepfändet werden dürfen zählen Lohn und Gehalt, Rente, Honorar oder verschiedene Sozialleistungen, wie etwa Kindergeld oder Arbeitslosengeld. Des Weiteren sind auch freiwillige Zahlungen Dritter (Geschenke) oder Einnahmen aus selbstständiger Tätigkeit nicht pfändbar.

Pfändungsfrei sind:

  • Renten
  • Gehälter
  • Löhne
  • Honorare
  • Sozialleistungen

Wenn man kein eigenes Konto besitzt, kann man heutzutage nur eingeschränkt am wirtschaftlichen Leben teilnehmen. Um dennoch jedem Bürger die Möglichkeit dazu zu bieten und ihn nicht auszugrenzen, stellt ein P-Konto eine adäquate Lösung dar. Bei einem klassischen Girokonto führt die Pfändung zu einer Sperrung und Blockade so lange, bis der zu pfändende Betrag beglichen ist. Während dieser Zeit können zwar Einzahlungen jedoch keine Abbuchungen erfolgen. Der Kontoinhaber ist während dieser Zeit faktisch zahlungsunfähig. Kosten wie Versicherungen, Miete oder andere Nebenkosten können nicht mehr von dem Konto abgebucht werden. Doch mit dem P-Konto hat der Kontoinhaber die Möglichkeit trotz einer Pfändung auch weiterhin am Leben teilzunehmen, seine Zahlungen zu leisten. Bis zu einer gewissen Pfändungsgrenze kann das Guthaben auf dem P-Konto nicht angetastet werden.

P-Konto schützt Geld vor Gläubigern.

Auch bei Pfändung aktiv mit P-Konto am Zahlungsverkehr teilnehmen.

Ein P-Konto eröffnen: Was gibt es zu beachten

icon_vorlage_musterEin Pfändungsschutzkonto kann zwar von jedermann eröffnet werden, jedoch stets nur als Einzelkonto. So ist es jedem Bürger nur erlaubt ein P-Konto zu führen. Dabei ist das Konto fast wie ein klassisches Girokonto. Dennoch gibt es hier keinen Disporahmen. Zudem wird das P-Konto durch zusätzliche Vereinbarungen zwischen Bank und Kontoinhaber geführt. Rechtlich gesehen hat jeder Kunden einen Anspruch auf das Führen eines solchen Kontos, denn dies ist im §850k VII ZPO klar reguliert.

Liquide mit dem Grundfreibetrag bleiben.

Mit einer Bescheinigung wird der Grundfreibetrag bestätigt und Ihr Geld gesichert.

Was muss man bei der Beantragung eines P-Kontos beachten?

icon_ChecklisteEin P-Konto kann jederzeit beantragt werden. Dies muss jedoch immer schriftlich und unter Angabe der Kontodaten geschehen. Die meisten Kreditinstitute halten Vordrucke und Formulare für ihre Kunden bereit, um den Ablauf zu erleichtern. Bestenfalls sollte die Beantragung eines P-Kontos immer dann erfolgen, wenn keine Kontopfändung vorliegt. Ist bereits eine Kontopfändung auf dem Girokonto, kann dies nämlich nicht ohne weiteres auf ein Pfändungsschutzkonto umgestellt werden. Im Normalfall agieren die Banken jedoch sehr schnell und können das Konto innerhalb weniger Werktage auf ein P-Konto umgestellt werden. Diese Umstellung geschieht dann rückwirkend zum 1. des Monats.

Girokonto beantragen: www.fidor.de

In drei Schritten zum P-Konto

  • Kontoumstellung schriftlich beantragen und Formular/Antrag ausfüllen
  • Festlegung der Pfändungsfreigrenze und Übermittlung der Daten an die Schufa (durch Bank)
  • Umstellung des Kontos innerhalb weniger Werktage durch Kreditinstitut

Pfändungsschutzkonto: Vor- und Nachteile

icon_VergleichNachteilig ist das P-Konto gemeinhin nicht, denn dem Kunden entstehen hier keine weiteren Kosten. Lediglich die Bank kann ein P-Konto bei Kunden als nachteilig sehen, denn hier verdienen sie kein Geld mit etwaigen Krediten oder anderen kostenpflichtigen Zusatzleistungen.

Wer jedoch glaubt, dass ein P-Konto generell vor Pfändung schützt, der irrt. Das Konto dient dem Kontoinhaber zur Sicherung seiner Lebenshaltungskosten und eventuell unterhaltsberechtigter Personen. Alle Beträge, die über der Pfändungsfreigrenze liegen, können durch den Gläubiger eingefordert und abgebucht werden. Die grundsätzliche Grenze liegt bei 985,15 Euro je Monat. Dennoch ist es möglich diesen Basisbetrag je nach den persönlichen Lebensumständen erhöhen und entsprechend anpassen zu lassen. Sind unterhaltspflichtige Partner oder Kinder vorhanden, kann durch Vorlage der entsprechenden Bescheinigungen die Basisgrenze angehoben werden. Dem Schuldner bleibt dann ein höherer Freibetrag auf dem P-Konto. Die entsprechenden Bescheinigungen können durch anerkannte Schuldnerberatungsstellen, die Familienkasse, den Arbeitgeber oder auch Sozialleistungsträger erfolgen. Wie genau sich der Freibetrag zusammensetzt und wie er erhöht werden kann, zeigt der Ratgeber rund um das Thema Freibetrag.

Das P-Konto ist aber nicht nur eine Alternative für Arbeitnehmer. Nein, auch Selbstständige können ein P-Konto eröffnen. Hier gelten die gleichen Rahmenbedingungen bei der Beantragung wie bei den Arbeitnehmern oder Arbeitsuchende.

Was genau zu beachten ist, wenn bereits eine Kontopfändung vorliegt und Sie diese aufheben möchten, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

Freigrenze für P-Konto ermitteln

Jedes P-Konto hat einen Grundfreibetrag, der nicht gepfändet werden kann. Er beträgt monatlich pauschal 1.133,80 Euro. Damit soll das Existenzminimum gesichert werden. Gesetzlich verankert ist die Höhe des Basispfändungsschutzes nach § 850c Abs. 1 i.V.m. § 850c Abs. 2a ZPO. Es kann vorkommen, dass der Betrag in den nächsten Jahren angepasst wird. Dann wird er ebenfalls automatisch auf dem P-Konto angepasst, sodass die Kontoinhaber dies nicht separat beantragen müssen. Neben dem Grundfreibetrag gibt es Möglichkeiten, um den Freibetrag zu erhöhen. Vor allem, wer unterhaltspflichtig ist, der hat weitere Freigrenzen. Diese müssen jedoch nachgewiesen werden. Müssen die Inhaber des P-Kontos Unterhalt zahlen, kann beispielsweise das Sozialamt oder Jugendamt den Nachweis dafür liefern, dass die Schuldner unterhaltspflichtige Kinder haben. Maximal sind fünf weitere Freibeträge für Personen in einer Bedarfsgemeinschaft oder Angehörige möglich. Die Bank richtet automatisch den höheren Freibetrag auf dem P-Konto ein, wenn die entsprechenden Bescheinigungen vorliegen (gefordert nach§ 850k Abs. 5 ZPO).

Höhe zusätzliche Freibeträge

Für jede weitere Person gibt es mit auf dem P-Konto in zusätzlichen Freibetrag von 426,71 Euro. Befinden sich im Haushalt weitere Personen, gibt es einen Freibetrag von jeweils 237,73 Euro dazu. Da maximal fünf weitere Freibeträge gewährt werden können, ist der maximale pfändungsfreien Betrag auf dem Konto auf 2.511,43 Euro limitiert.

Kindergeld kann freigestellt werden

Erhalten die Kontoinhaber auf ihrem P-Konto Zahlungen von Kindergeld oder andere Sozialleistungen, können diese ebenfalls freigestellt werden. Voraussetzung ist jedoch, dass sie tatsächlich auf dem P-Konto eingehen. Die Freistellung des Kindergelds müssen die Kontoinhaber ebenfalls bei der zuständigen Bank beantragen und den Erhalt der Leistungen nachweisen. Es ist allerdings nicht möglich, dass sämtliche Leistungen, welche für Kinder gezahlt werden, auch beim P-Konto zur Freistellung kommen. Davon ausgenommen sind:

  • Waisenrente
  • Unterhaltsvorschusskasse
  • Unterhaltszahlungen für Kinder

Möchten die Inhaber eines P-Kontos die Leistungen für die Kinder schützen, sollten die Zahlungen direkt auf ein Konto der Kinder gezahlt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, den Vollstreckungsschutzantrag beim zuständigen Amtsgericht zu stellen. Dies bedeutet einen zusätzlichen Aufwand, der zeitlich ebenfalls umfangreich ist. Bis ein Entscheid darüber getroffen wird, können Monate vergehen.

Girokonto beantragen: www.fidor.de

Was bei Einrichtung des P-Kontos beachten?

icon_SchuldenJeden Monat gilt die Grenze des pfändungsfreien Betrags auf ein Neues. Hat man den Betrag jedoch im Vormonat nicht aufgebraucht, so wird dieser auf den neuen Monat kumuliert. Der Schuldner hat demnach im neuen Monat eine höhere Pfändungsfreigrenze. Dieser Übertrag kann aber nur einmal erfolgen. Benötigt der Schuldner auch im Folgemonat den Betrag nicht, so haben die Gläubiger einen Anspruch auf diese Summe. Sie wird dann durch die Bank an die Gläubiger weitergeleitet und erfolgt als Abbuchung auf dem Kontoauszug.

Die Einrichtung des Kontos ist, wie andere Konten auch, für den Inhaber kostenfrei. Jedoch werden auch bei einem P-Konto Gebühren bei der Führung fällig. Jedoch sind diese durch den Gesetzgeber gedeckelt. Dennoch können die Kosten für das P-Konto von Anbieter zu Anbieter stark schwanken. Hier empfehlen sich ein Vergleich der einzelnen Kreditinstitute und deren Konditionen.

P-Konto bei neuer Bank eröffnen – Geht das?

Viele Kunden haben einer Bank ein Girokonto und schauen sich nach einem P-Konto einer anderen Bank um. Die Gründe dafür sind vielfältig, häufig werden die zu hohen Kostenbelastungen bei der eigenen Bank genannt. Wie sieht es in der Praxis aus, ist diese Vorgehensweise überhaupt möglich? Grundsätzlich müssen die Banken den Kunden ein P-Konto zur Verfügung stellen. Allerdings sind sie nicht dazu verpflichtet, neuen Kunden ein P-Konto zu eröffnen, wenn diese beim Kreditinstitut kein Girokonto besitzen oder gar einer anderen Bank bereits Kunde mit einem Girokonto sind. Zwar ist es in Einzelfällen möglich, dass die Banken dennoch im P-Konto eröffnen, allerdings haben die Schuldner damit keinen Vorteil. Das Girokonto bei der anderen Bank wird dennoch berücksichtigt und das darauf enthaltene Guthaben zur Befriedigung der Gläubiger genutzt. Vor der Pfändung ist nur der Grundfreibetrag auf dem P-Konto geschützt. Alle übrigen Konten, welche die Schuldner besitzen, können gepfändet werden. Die Schuldner sind rechtlich dazu verpflichtet, ihre weiteren Konten anzugeben, um mit dem Guthaben die Gläubiger zu befriedigen. Machen sie falsche Angaben, kann dies negative rechtliche Konsequenzen haben. Deshalb empfehlen wir den Kontoinhabern, immer bei der eigenen Bank des P-Konto zu eröffnen und auch die übrigen Konten wahrheitsgemäß offen zu legen.

Können Inhaber vom P-Konto ihre Kreditkarten weiterverwenden?

Wer ein Girokonto führt, hat meist auch eine Kreditkarte dazu. Wird das Girokonto zum P-Konto umgewandelt, kann die Karte teilweise weiter benutzt werden. Handelt es sich dabei um eine Kreditkarte auf Guthabenbasis, lässt sie sich problemlos bis zur Höhe des Freibetrages nutzen. Ist das Guthaben auf dem Konto ausgeschöpft, kann sie hingegen nicht mehr für die Zahlungen verwendet werden. Ist das Girokonto mit einer konventionellen Kreditkarte auf Bonitätsbasis geführt worden, wird die Karte durch die Banken eingezogen und kann nicht mehr genutzt werden. In Einzelfällen ist es auch möglich, dass die Bank die Karte bis zum Grundfreibetrag auf dem P-Konto limitiert. Damit die Kunden mit ihrer Bank eine einvernehmliche Lösung finden, empfehlen wir, das Gespräch mit dem Bankberater zu suchen.

P-Konto Eröffnung an Schufa übermittelt.

Das P-Konto wird auch der Schufa mitgeteilt, um Missbrauch zu vermeiden.

P-Konto ohne Schufa-Eintrag möglich?

Eine Eröffnung eines P-Kontos ohne eine Information dazu an die Schufa ist nicht möglich. Die Banken sind dazu verpflichtet die Einrichtung eines solchen Kontos an die Schufa weiterzuleiten, denn jeder Kontoinhaber darf nur ein P-Konto führen. Dadurch soll verhindert werden, dass die Schuldner sich den Gläubigern gänzlich entziehen und ihr gesamtes Vermögen schützen. Jedoch dürfen die gespeicherten Daten über die Führung eines P-Kontos laut Gesetzgeber keinen Einfluss auf die Bonität des Schuldners haben. Wie jedoch die Kreditinstitute diese Information intern verarbeiten und den Kunden raten, ist nicht geregelt und obliegt den bankinternen Richtlinien.

Girokonto beantragen: www.fidor.de

Häufige Fragen zur Einrichtung des P-Kontos

Können auch Selbständige ein P-Konto einrichten?

Das Pfändungsschutzkonto gilt für private Kunden und für Selbstständige gleichermaßen. Allerdings wurde der Freibetrag für private Kunden bemessen. Das Selbstständige häufig höhere Ausgaben haben, ist die Anpassung jedoch möglich. Dafür müssen sich die selbstständigen Kunden an die Bank mit den entsprechenden Nachweisen wenden. Wurde die Pfändung durch das Finanzamt ausgesprochen, ist es erforderlich, dass sich die Inhaber des P-Kontos an die Behörden wenden und mit den entsprechenden Nachweisen den Freibetrag korrigieren lassen.

Muss jede Bank das Pfändungsschutzkonto einrichten?

Es gibt den gesetzlichen Anspruch auf das Pfändungsschutzkonto seit Sommer 2016. Zuvor war es möglich, dass die Banken den Antrag auf ein P-Konto ablehnen. Wer jetzt in Girokonto bei dem Kreditinstitut besitzt, muss die Möglichkeit haben, dieses in ein P-Konto umwandeln lassen zu können.

Reicht die telefonische Beantragung für das P-Konto aus?

Nein, telefonisch können die Kunden zwar die Informationen zum P-Konto bei ihrer Bank anfragen, die Beantragung selbst muss in schriftlicher Form erfolgen. Dafür gibt es bei den Banken meist vorgefertigte Formulare, welche die Kontoinhaber ausfüllen müssen. Im Anschluss werden diese Unterlagen per Post an die Bank gewandt, welche dann maximal vier Tage nach Eingang der Antragsunterlagen Zeit hat, um das Konto auf ein P-Konto umzustellen.

Können die Kunden mehrere P-Konten besitzen?

Nein, es ist nicht möglich, dass die Kunden mehrere P-Konten haben. Auch als Gemeinschaftskonto darf das Pfändungsschutzkonto nicht geführt werden. Bei der Umstellung zum P-Konto werden die Daten an die SCHUFA übermittelt. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass wirklich kein Missbrauch mit dem P-Konto begangen wird und die Kunden vermeintlich mehrere P-Konten beantragen.

Fazit: P-Konto jederzeit zu eröffnen und auch kündbar

icon_FazitEin P-Konto kann von jedem Bürger eröffnet werden. Jedoch sollte dies ohne eine bereits bestehende oder einer drohenden Pfändung geschehen. Dabei darf jeder Kontoinhaber nur 1 P-Konto führen. Um dies zu gewährleisten, werden die Daten der Kontoeröffnung an die Schufa übermittelt. Jedoch sollen sie keinen Einfluss auf die Bonität des Kontoinhabers haben. Die Höhe der Pfändungsgrenze wird bei jedem Kunden individuell festgelegt. Zwar gibt es eine Basisgrenze aber durch unterhaltspflichtige Kinder oder Ehepartner kann diese erhöht werden. Wie lange ein P-Konto besteht, kann jeder selbst entscheiden. Hierfür gibt es keine rechtlichen Rahmenbedingungen. Allerdings gibt es rechtliche Vorgaben, wie hoch der Freibetrag auf dem Konto ist. Mit einem entsprechenden Nachweis können die Kontoinhaber einen maximalen Freibetrag von 2.511,43 Euro limitiert. Die Höhe kann sich je nach gesetzlicher Bemessungsgrenze jedoch ändern.

Girokonto beantragen: www.fidor.de