Girokonto entsperren: So gehen Sie vor

Girokonto entsperrenDas Girokonto ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. In Deutschland werden laut Statista-Portal mehr als 100 Millionen Girokonten geführt. Viele Verbraucher besitzen ein Zweit- oder Drittkonto. Mehr als unangenehm wird es für einen Verbraucher, wenn das einzig verfügbare Girokonto plötzlich ausfällt. Der steht vor dem Geldautomaten und dieser verweigert die Auszahlung von dringend benötigtem Bargeld. Der Vermieter meldet sich, weil die Abbuchung der vereinbarten Miete nicht funktionierte. Der Versandhändler schickt eine Mahnung, weil die monatliche Kreditrate nicht beglichen wurde. Der Arbeitgeber hat das Gehalt überwiesen, doch der Kontoempfänger kommt nicht ran an sein schwer verdientes Geld. Wird das Girokonto gesperrt, ist das aller Regel für Betroffene eine sehr unangenehme Situation. In einigen Fällen lässt sich die Kontosperrung mit wenig Aufwand aufheben. Bei anderen ist ein erhebliches Mittun des Kontoinhabers gefragt. In unserem Ratgeber haben wir die Gründe einer Kontosperre zusammengefasst Wir geben Tipps, wie Betroffene ein Girokonto entsperren können.

  • Bei Kontosperrung kein Zugriff auf Girokonto
  • Sperrung aus Sicherheitsgründen oder aufgrund einer Pfändung
  • Den Vorgaben der Bank zum Entsperren folgen
  • Bei Kontopfändung mit Gläubiger verhandeln
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Inhaltsverzeichnis

  • Girokonto entsperren: Warum wird ein Konto gesperrt?
    • Vielzahl an Gründen für Kontosperrung
  • Kontosperrung aus Sicherheitsgründen und aufgrund einer Pfändung
    • Sperrung aufgrund einer Pfändung
  • So funktioniert die Girokonto Entsperrung
    • Konto nach falscher Eingabe der PIN / des Passworts gesperrt
    • Girokonto Entsperrung nach Pfändung
  • Fragen und Antworten rund um Kontosperrung und Kontoentsperrung
    • Wie kann ich ein gesperrtes Bankkonto entsperren?
    • Was heißt Konto gesperrt wegen Verdacht auf Geldwäsche?
    • Kann ein Konto wegen einer Pfändung gesperrt werden?
    • Kann ein Girokonto ohne SCHUFA gesperrt werden?
    • Was passiert bei Kontosperrung nach Pfändungsbeschluss?
  • Fazit: Gründe entscheiden über das Vorgehen beim Girokonto entsperren

Girokonto entsperren: Warum wird ein Konto gesperrt?

Eine Sperrung des Girokontos wird die Bank auf der Basis triftiger Gründe vornehmen. Diese liegen nur zu einem kleinen im Bereich der Bank selbst. Zu großen Teilen kommt es zu einer Kontosperrung auf Veranlassung eines Dritten. Diese Kontosperrung erstreckt sich auf das Girokonto und alle weiteren Konten bei der Bank. Durch die Sperrung soll ein Geldabfluss verhindert werden. Eine Kontosperrung bedeutet, dass keine Abgänge und Verfügungen vom Konto möglich sind. Ungehindert können Gutschriften und Eingänge auf dem Konto weiterhin erfolgen.

Das Finanzamt darf bei Steuerschulden (Einkommenssteuerschuld, nicht gezahlte Umsatzsteuer) ohne Gerichtsbeschluss die Kontosperrung in Auftrag geben. Nur wenn die Bank von sich aus eine Kontosperrung vornimmt, ist sie auch berechtigt, die Kontosperrung rückgängig zu machen. Geht die Kontosperrung von Dritten über einen vollstreckbaren Titel aus, ist das nicht möglich. Erst wenn der Gläubiger grünes Licht gibt, darf sie das Konto ihrem Kunden wieder freigeben.

Vielzahl an Gründen für Kontosperrung

Es gibt eine Vielzahl an Gründen, die eine Kontosperrung auslösen bzw. zur Folge haben können. Von mancher Kontosperre wird der Kontoinhaber überrascht sein. Dem Bankkunden wird der Zugang zum Konto von heute auf morgen verwehrt. Der alltägliche Zahlungsverkehr lässt sich nicht mehr sicherstellen. Weder Überweisungen, Geldabhebungen noch Daueraufträge und Lastschriften sind möglich. Regelmäßige Einkünfte wie Gehaltszahlung können zwar noch abgewickelt werden. Ein Zugriff auf das Kontovermögen besteht für die Dauer der Kontosperre nicht.

Das „Warum“ einer Kontosperre teilt die Bank entweder auf Nachfrage oder per E-Mail mit. Das mehrmalige Eingeben einer falschen PIN oder ungewöhnliches Geldabheben beispielsweise im fernen Urlaubsland haben häufig zur Folge, dass das Konto aus Sicherheitsgründen gesperrt wird. In einigen anderen Fällen gab es im Vorfeld deutliche Hinweise (Vorliegen vollstreckbarer Titel, Ratenzahlungsrückstand), dass ohne entsprechende Lösung der Zugang zum Konto verwehrt werden könnte. Die beiden häufigsten Gründe sind Sperrung aus Sicherheitsgründen (u.a. mehrmalige falsche PIN-Eingabe, PIN vergessen) und Sperrung aufgrund einer Pfändung (vollstreckbarer Titel aus Gläubigerforderung). Diese Gründe können ebenfalls zu einer Kontosperrung führen:

  • Dispokredit ohne Genehmigung überzogen
  • Zahlungsverpflichtungen aus Kredit nicht nachgekommen
  • Verdacht auf Geldwäsche oder Terrorismus
  • Schulden gegenüber dem Finanzamt
  • Vermögenssicherung durch Nachlassgericht bei unklarem Erbfall
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Kontosperrung aus Sicherheitsgründen und aufgrund einer Pfändung

Zu einer Sperrung aus Sicherheitsgründen kommt es oft sehr schnell, wenn die persönliche Geheimnummer (PIN) mehrmals hintereinander falsch eingegeben wurde oder wenn festgestellt wird, dass nicht befugte Dritte versuchen, Zugang zum Konto zu bekommen. Wer in den Urlaub in ferne Länder reist und das seiner Bank nicht mitteilt, kann mit einer plötzlichen Kontosperre böse überrascht werden. Wenn die Bank ungewöhnliche Kontobewegungen feststellt, wird sie zum Schutz der Kunden aktiv. Geldabhebungen bei einer Reise nach China oder auf die Philippinen sehen zahlreiche Banken als ungewöhnlich an, wenn der Bankkunden für gewöhnlich in Deutschland tätig ist.

Tipp: Vor einer Reise in ferne Länder immer seiner Bank Bescheid sagen! Damit wird eine Kontosperrung und ein Bankkonto entsperren sicher verhindert. Der Urlaub wird mangels Geld nicht zum echten Problemfall.

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Sperrung aufgrund einer Pfändung

In Zeiten steigender privater Verschuldung ist die Sperrung des Girokontos aufgrund einer Pfändung längst Alltag in zahlreichen Haushalten geworden. Der Gläubiger stellt der Bank einen Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses zu und fordert die Bank zur Kontosperrung und zum Einziehen der Schuldsumme auf. Der gesetzliche vollstreckbare Titel bleibt solange in Kraft, bis der Schuldner die bestehenden Schulden vollständig beglichen hat.

So funktioniert die Girokonto Entsperrung

Um die Sperrung des Kontos aus Sicherheitsgründen aufzuheben, muss der Kunde von seiner Bank die Freischaltung erwirken. Kein Problem bereitet das Bankkonto entsperren, wenn eine Filiale aufgesucht werden kann. Entsperrt werden kann ein Konto abhängig von der Bank u.a.:

  • per Online-Formular
  • per Video-Chat
  • per Telefon
  • per Fax
  • per Post

Banken räumen zum Erreichen der Kontofreigabe meist mehrere Möglichkeiten ein. Welche im Einzelfall für das Entsperren infrage kommt, muss bei der Bank erfragt werden. Von Fall zu Fall kann die Bank vom Kunden eine erneute Legitimation verlangen. Dieser wird dann gebeten, eine Kopie von Personalausweis bzw. Reisepass einzureichen. Die Legitimation via Video-Chat hat große Ähnlichkeit mit der Identitätsprüfung im Zuge der Kontoeröffnung. Während des Video-Chats wird das Ausweisdokument überprüft.

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Um ein Girokonto zu entsperren, muss in den meisten Fällen der Kundensupport kontaktiert werden – so auch bei der fidor Bank

Konto nach falscher Eingabe der PIN / des Passworts gesperrt

Wurde der Online-Zugang beim Sparkassenkonto gesperrt, hat der Kunden einen einzigen Versuch, um diese Sperre selbst rückgängig zu machen. Das ist Grund genug, mit Bedacht und Ruhe vorzugehen. Unterläuft dem Kunden bei der Freischaltung des Girokontos ein Fehler, ist sein Online-Konto endgültig gesperrt.

Für das Freischalten des Sparkassen-Kontos wird eine gültige TAN benötigt. Mit PIN und gültiger TAN kann man sich beim Online-Banking der Sparkasse erneut anmelden. Dazu ist die PIN zweimal einzugeben und mit einer TAN zu bestätigen. Ist alles perfekt eingegeben, wird das Girokonto sofort wieder freigeschaltet.

Wurde beim Freischaltungsversuch allerdings nicht die richtige PIN oder eine ungültige TAN eingegeben, gibt es keinen extra Versuch mehr. Ab sofort ist das Online-Konto gesperrt. Jetzt kann die Kontosperrung nur per direkten Kontakt mit der Sparkasse aufgehoben werden.

Bei der Postbank zieht die dreimalige Falscheingabe einer PIN eine vorläufige Kontosperre nach sich. Auch hier lässt sich die Sperrung selbst aufheben. Der Kunden gibt dafür die Kontonummer, richtige PIN und eine TAN ein. Eine erneute Falscheingabe der PIN hat eine endgültige Kontosperrung zur Folge. Die neue PIN muss per Brief oder Fax oder unter Nutzung von Telefon-Banking angefordert werden.

Girokonto Entsperrung nach Pfändung

Wird ein Konto aufgrund eines Pfändungsbeschlusses gesperrt, ist der Weg bis zur Freischaltung um einiges komplizierter. Eine möglicherweise unberechtigte Kontopfändung kann der Betroffene über einen Antrag beim zuständigen Amtsgericht vorläufig oder ganz abwehren. Wichtig bei der Kontopfändung ist, dass kein automatischer Schutz des Existenzminimums besteht. Damit regelmäßige Zahlungsverpflichtungen (Miete, Strom, Telefon) nicht in Gefahr geraten, muss der Betroffene die Schulden bezahlen oder selbst für Pfändungsschutz sorgen. Dazu wird das Girokonto in ein „Pfändungsschutzkonto“ (P-Konto) umgewandelt. Damit bleibt Geld im Rahmen des Pfändungsfreibetrages unpfändbar und kann zum Lebensunterhalt verwendet werden. Allerdings muss es im Monat des Zugangs verbraucht werden. Sparen darf der Schuldner nicht.

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Fragen und Antworten rund um Kontosperrung und Kontoentsperrung

Wie kann ich ein gesperrtes Bankkonto entsperren?

Wird ein Verbraucher von einer Kontosperre betroffen, gilt es zunächst den Grund dafür in Erfahrung zu bringen. Ist der Grund bekannt, können entsprechende Maßnahmen getroffen werden. Beim Sperren aus Sicherheitsgründen wendet sich der Kunde an seine Bank. Diese wird ihm mitteilen, was zu tun ist. Meist muss sich der Kunde neu legitimieren. Bei Zustellung einer neuen PIN per Post dauert es bis zur Kontonutzung einige Tage. Bei einer Sperrung aufgrund von Schulden (Pfändungsbeschluss) ist sofortiger Handlungsbedarf gegeben. Geholfen wird Betroffenen in einer Anwaltskanzlei und in örtlichen Rechtsantragsstellen beim zuständigen Amtsgericht. Vorrangig geht es dabei darum, Kontoguthaben für die persönliche Lebensführung zu sichern und den Grund der Pfändung aus der Welt zu schaffen. Erst bei Einigung mit dem Gläubiger und Rücknahme des Pfändungsbeschlusses wird die Kontosperrung komplett aufgehoben.

Was heißt Konto gesperrt wegen Verdacht auf Geldwäsche?

Inhaber privater Girokonten dürfen ihr Girokonto nur als wirtschaftlich Berechtigte führen und entsprechend Rechtsgeschäfte in eigenem Namen tätigen. Banken müssen bei Verdacht auf Geldwäsche (zu häufige Bargeldeinzahlungen oder eine Tätigkeit als Geldkurier für Internet-Betrüger) gegen Kunden vorgehen und das zur Anzeige bringen. Meist lässt sich der Verdacht gegenüber der Strafverfolgungsbehörde leicht ausräumen, doch das Finanzamt wird man nicht so einfach los.

Eine Anzeige wegen Geldwäscheverdacht kann unbedacht handelnde Kontoinhaber schnell ereilen. Online-Betrüger versprechen ihnen leichtes Geld, wenn sie ihr Konto für Geldempfang bereitstellen und das Geld nach Abzug einer Provision an sie weiterleiten. Wer bei solcher Art von Geschäften Geld Dritter annimmt und gegen Provision an weitere Dritte weiterleitet, macht sich möglicherweise eines Betrug und einer Geldwäsche strafbar. Meist bezahlen Kunden einem vermeintlichen Verkäufer für die Bestellung von Waren, die dieser jedoch nicht liefert. Greifbar ist dieser jedoch nicht, denn der sitzt unter falscher Adresse meist im Ausland. Die Betrugsanzeige bekommt der Inhaber der Kontoverbindung. Als Geldempfänger ist gegenüber dem Warenbesteller haftbar. Er muss ihm die gesamte Summe zurückerstatten.

Kann ein Konto wegen einer Pfändung gesperrt werden?

Ja. Legt ein Gläubiger der Bank einen vollstreckbaren Titel (Pfändungsbeschluss) vor, muss die Bank reagieren. Sie wird nicht nur den im Pfändungsbeschluss aufgeführten Betrag, sondern das gesamte Kontoguthaben sperren. Der Kontoinhaber kann während der Sperre weder Geld abheben, noch Lastschriften oder Überweisungen vornehmen. Er kann seiner Bank eine sofortige Freigabe der Guthaben erteilen oder eine Einigung mit dem Gläubiger anstreben, sodass dieser den Beschluss zurücknimmt. Reicht das Guthaben auf dem wegen der Pfändung gesperrten Kontos nicht aus, um die Schulden komplett zu begleichen, bleibt das Girokonto solange gesperrt wie der Pfändungsbeschluss wirksam ist.

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Kann ein Girokonto ohne SCHUFA gesperrt werden?

Ja, grundsätzlich kann jedes Bankkonto gesperrt werden. Die Art wie das Konto als normales Girokonto mit SCHUFA oder Guthabenkonto ohne SCHUFA geführt wird, spielt keine Rolle. Zu den von Sperrung betroffen Bankkonten können neben dem Girokonto auch Anlagekonto und Kreditkartenkonto gehören. Verbraucher haben das Recht, sich bei einer Bank ihrer Wahl ein P-Konto einrichten zu lassen. Alles Guthaben, das die gesetzlichen Pfändungsfreigrenzen nicht übersteigt, behält der Kontoinhaber auch bei einem Pfändungsbeschluss. Das Konto wird nicht gesperrt.

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Ein Blick auf die Webseite unseres Testsieger fidor Bank

Was passiert bei Kontosperrung nach Pfändungsbeschluss?

Erfolgt die Kontosperrung nach Pfändungsbeschluss sollte ein Schuldner schnell reagieren. Ihm bleiben vier Wochen nach Zugang des Beschlusses Zeit, sein Bankguthaben zu sichern. Nach Ablauf der Frist kann sich der allgemeine Pfändungsschutz nicht mehr gesichert werden und die Bank wird dem Gläubiger die geschuldete Summe (bei Bedarf das gesamte Kontoguthaben) auszahlen. Beim zuständigen Amtsgericht kann sich der Betroffene unter Vorlage seine Einkommensnachweise eine Bestätigung in Höhe der gesetzlichen Pfändungsfreigrenze holen. Auf der Grundlage dieses Gerichtsbeschlusses wird die Bank den Betrag zur Auszahlung an den Bankkunden freigeben.

Sozialleistungen wie Wohngeld, Arbeitslosengeld, Bafög oder Erziehungsgeld müssen von der Bank ausgezahlt werden. Kontoinhaber haben dabei eine Frist von sieben Tagen nach Kontozugang zu beachten. Sollte die Kontopfändung ein einmalige Ereignis sein und mit einem Begleichen der Schulden aufgehoben werden können, muss der Kunde nichts weiter tun. Sind weitere Pfändungen zu befürchten, ist die Umstellung des Girokontos auf ein Pfändungsschutzkonto angeraten.

Fazit: Gründe entscheiden über das Vorgehen beim Girokonto entsperren

Kaum ein Verbraucher kann sich noch vorstellen, wie der Alltag ohne Girokonto zu bewältigen wäre. Ein funktionierendes Bankkonto ist ein Muss für den Empfang des Gehalts, die monatliche Mietüberweisung per Lastschriftverfahren oder um Online-Einkäufe erledigen zu können. Die jeweils vorliegenden Gründe entscheiden über das Vorgehen beim Konto entsperren.

Wird der Zugriff auf das eigene Girokonto aus irgendwelchen Gründen verweht, besteht für die meisten Verbraucher kein Grund für Herzrasen. Eine Kontosperrung aus Sicherheitsgründen lässt sich mithilfe der Bankmitarbeiter relativ einfach rückgängig machen. Bei den Banken gibt es für diese Fälle einige Vorgaben, die erfüllt werden müssen. Muss eine neue PIN zugestellt werden, kann das einige Tage dauern. Wurde das Konto beispielsweise während einer Urlaubsreise in Asien gesperrt, lässt sich der Kontozugriff mithilfe des Bankmitarbeiters wieder herstellen.

Ist ein Pfändungsbeschluss der Grund für die Kontosperre sieht das schon weitaus ärgerlicher aus. Der Betroffene muss schnell und richtig reagieren, um sich wenigstens das Kontovermögen in Höhe der gesetzlichen Pfändungsfreigrenze zu sichern. Will ein Betroffener, dass die Bank sein Konto entsperrt, muss er die Schulden bezahlen oder eine Einigung mit den Gläubigern (Ratenzahlung) erreichen.

Bei einer Weigerung der Bank, die Girokonto Entsperrung kurzfristig vorzunehmen, bleiben Betroffenen zur Sicherung ihrer künftigen Finanzen mehrere Alternativen. Am einfachsten ist die Eröffnung eines neuen Girokontos bei einer anderen Bank. Im Falle eines Negativeintrages wird das ein Konto ohne SCHUFA sein. Eine weitere Alternative und bei laufender Pfändung unerlässlich ist die Eröffnung eines P-Kontos bzw. die Umstellung des Bankkontos in ein Pfändungsschutzkonto. Eine Umstellung des Girokontos kann ein Bankkunde innerhalb von vier Tagen von seiner Bank verlangen. Bei erfolgter Kontoumstellung innerhalb von 30 Tagen wirkt der Kontopfändungsschutz sofort für den Monat der Pfändung.

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