Das Internet-Konto ohne Schufa ist immer im Plus

Internet-Konto ohne SchufaInternet-Konten werden immer begehrter. Nach Auskunft des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik nutzen derzeit 45 Prozent aller Bundesbürger die Möglichkeit eines Internet-Kontos. Dies beinhaltet die Altersgruppen zwischen 16 und 74 Jahren. Also schon fast die Hälfte aller Bundesbürger hat sich für diese einfache Kontenverwaltung entschieden. Einfach deswegen, dass ein Gang zur Bankfiliale nicht mehr notwendig ist und zu jeder Tages- und Nachtzeit Überweisungen getätigt werden. Eine Überprüfung des Kontostandes ist auch nach Mitternacht noch möglich und wer noch Daueraufträge einrichten möchte, kann dies ebenfalls nach Feierabend erledigen. Bei einer Bank, die ihren Kunden nur einen online Kontakt anbietet, spricht man von Direktbanken. Dass diese Banken begehrt sind, beweisen eindeutig diese Zahlen. Im Jahre 2013 nutzten 15,8 Millionen Kunden eine Direktbank. Wer einen negativen Schufa Eintrag vorweisen kann und befürchtet auch hier kein Konto eröffnen zu können, der sollte wissen – es gibt auch ein Internet-Konto ohne Schufa. Die Vorteile:

  • Keine Schufa Abfrage
  • Konto jederzeit nutzbar
  • Guthabenkonto, daher volle Kostenkontrolle

Was kann Ihnen ein Internetkonto ohne Schufa noch bieten? Alle wichtigen Fakten haben wir Ihnen in unserem Ratgeber zum Thema Internet Konto ohne Schufa zusammengestellt!

GIROKONTO BEANTRAGEN: www.fidor.de

Neben den wenigen eigenständigen Direktbanken sind in der Mehrzahl Tochtergesellschaften von Finanzkonzernen zu finden. Hier einige Beispiele:

  • Comdirect = Tochtergesellschaft der Commerzbank
  • 1822 direkt = Tochtergesellschaft der Frankfurter Sparkasse
  • Norisbank = Tochtergesellschaft der Deutschen Bank
  • Netbank = Tochtergesellschaft der Augsburger Aktienbank
  • DKB = Tochtergesellschaft der BayernLB
  • DAB Bank und Consorsbank sind jeweils Tochtergesellschaften der BNP Paribas (eine französische Gesellschaftsbank)

Viele haben ein Internet-Konto

Inhaltsverzeichnis

  • Warum ein Internet-Konto ohne Schufa?
  • Drei Schritte zum Online Banking
  • Gefahren des Internets: Darauf gilt es zu achten
  • E-Mail-Phishing ist nicht zu unterschätzen
    • Schadstoffsoftware: Achtung bei fremden Software-Lösungen
  • Mobiles Banking stellt eine Gefahr dar
  • Noch ein paar Fakten zum Internet-Konto ohne Schufa
  • Fazit: Keine Angst vor einem Internet-Konto ohne Schufa

Warum ein Internet-Konto ohne Schufa?

icon_ZielgruppeZur Bank gehen, Antrag ausfüllen und ein Konto eröffnen – alles ganz einfach und ohne Schwierigkeiten. Für viele – doch für Millionen von Menschen eine nicht ganz leichte Hürde. Menschen, die einen negativen Schufa Eintrag haben, wird oftmals die Kontoeröffnung eines „normalen“ Girokontos verweigert. Wer nun die ewigen Absagen nicht mehr hören kann, findet nun im World Wide Web ein Internet-Konto ohne Schufa. Warum wollen also diese Banken und die anderen nicht? Hier verhält es sich genauso, wie es in unserem Beitrag „Gehaltskonto ohne Schufa“ nachzulesen ist. Die Banken wollen Sicherheit und eröffnen jederzeit ein Internet-Konto ohne Schufa, allerdings auf Guthabenbasis.

Die Anträge sind ziemlich einfach am Bildschirm auszufüllen und die Identifizierung findet per PostIdent statt oder die Banken nutzen schon das innovative Web-Ident System. Bei vielen Direktbanken geschieht die Anmeldung zum Internetkonto ohne Schufa ziemlich einfach.

Drei Schritte zum Online Banking

1. Registrierung

Bei der Registrierung werden die persönlichen Daten in das Online Formular eingeben.

  • Anrede
  • Vorname
  • Weitere Vornamen (hier die Vornamen eintragen, die auch im Personalausweis stehen)
  • Nachnahme
  • Nickname
  • E-Mail Adresse
  • Passwort eintragen
  • Passwort hinterlegen

Angaben zu den AGBs und Datenschutz (ankreuzen)

  • Bestätigung, dass die AGBs gelesen, verstanden und akzeptiert sind (die AGBs sind als Link hinterlegt und sollten in jedem Fall gelesen werden. Hier stehen die wichtigen Dinge und manchmal Fakten, die sonst nirgendwo sichtbar sind).
  • Bestätigung, dass die Datenschutzbestimmungen gelesen, verstanden und akzeptiert sind (auch die Datenschutzbestimmungen sollten gelesen werden).
  • Bestätigung, dass der zukünftige Kontoinhaber in eigenem wirtschaftlichem Interesse und ohne fremde Veranlassung handelt.

Diese drei Punkte müssen angekreuzt werden. Die eventuelle Zustimmung zum Newsletter erfolgt freiwillig. Hier muss kein Häkchen gesetzt werden.

Im Anschluss erhält der Antragsteller eine E-Mail, damit er seinen Zugang aktivieren kann. Weiterhin muss eine gültige Mobilfunknummer angegeben werden. Sie wird das kostenlose mTAN-Verfahren benötigt.

2. Legitimierung

Da keine Online Bank weiß, wer den Antrag auf ein Internet-Konto ohne Schufa stellt, muss sie eine Legitimation verlangen. Dies geschieht meist über das Post-Ident-Verfahren. Hier bestätigt ein Postbeamter die Daten, die auf dem Personalausweis stehen. Manchmal ist auch zusätzlich ein Video-Ident-Verfahren möglich. Hier geschieht die gesamte Legitimation vor dem Bildschirm und ist schnell erledigt. Manche Direktbanken bieten auch nur die Video-Legitimation an. Wer nun keinen neuen Personalausweis mit Hologramm besitzt, das ein wichtiges Sicherheitsmerkmal ist, muss sich für dieses Ident-Verfahren einen neuen Personalausweis ausstellen lassen.

3. Nutzen

Bei der Online Legitimation ist der Vorgang innerhalb von Minuten erledigt und bei dem PostIdent Verfahren dauert es ein paar Tage, bis das Konto freigeschaltet werden kann.

Auch wenn ein Internet-Konto die letzte Lösung ist, bietet es doch einige Vorteile, wovon Bankfilial-Kunden nur träumen können, wie zum Beispiel der Zugriff auf das Konto zu jeder Tages- und Nachtzeit. Und auch wenn sich die Gebühren bei den Anbietern unterscheiden, sind online ausgeführte Überweisungen immer noch günstiger, als die Abgabe des Überweisungszettels in der Bank. Die Funktionen sind nicht eingeschränkt – das alles kann der Nutzer mit seinem Online Konto:

  • Zahlungsein- und Ausgänge einsehen
  • Kontostand abfragen
  • Überweisungen veranlassen (In- und Ausland)
  • Daueraufträge verwalten (einrichten oder stornieren)
  • Terminüberweisungen einrichten

Das liest sich alles traumhaft und dennoch scheuen viele Verbraucher das Online Banking. Zu viele Nachrichten sind zu hören und zu lesen über dubiose Gauner, die das Internet für ihre Machenschaften nutzen. Nicht selten wurde das Konto geplündert und zu fassen sind diese Diebe oft nicht. Die Server befinden sich meist im Nirgendwo und die Gauner werden immer dreister. Doch der Verbraucher kann sich schützen, wenn er weiß, welche Gefahren auf ihn lauern. Hier die wichtigsten Gefahren für das Online Banking.

GIROKONTO BEANTRAGEN: www.fidor.de

Gefahren des Internets: Darauf gilt es zu achten

Internet Konto ohne Schufa - Bild 2

Internet – Immer auf Sicherheit achten

E-Mail-Phishing ist nicht zu unterschätzen

Die Variante des E-Mail-Phishings gehört zu eine der beliebten Betrugsmaschen von Internet-Kriminellen. Sehr viele Bürger sind schon informiert über diese Betrugsabsicht und reagieren mittlerweile sehr sensibel auf Mails. Doch die Kriminellen setzen immer wieder diese Möglichkeit an, um an das Konto zu gelangen. Schließlich setzen sie auf Unwissenheit. Irgendwann geht ihnen doch ein Fisch ins Netz.

Das Ziel der Diebe ist, an die PIN und TAN Nummern der Bankkunden zu kommen, denn damit beweisen die Bankkunden ihre Identität. Sie verschicken nun täuschend echte Mails und der Bankkunde muss annehmen, dass diese Mail von seiner Bank kommt. Der Bankkunde soll nun auf den eingefügten Link klicken. Die Gründe dafür sind unterschiedlicher Art und klingen oftmals plausibel. Doch in Wirklichkeit stammt die Mail nicht von der Bank und der Link führt auch nicht auf die tatsächliche Webseite der Bank, sondern auf eine gefälschte Webseite. Diese ist optisch so gut gemacht, dass sie durchaus als Original-Webseite angesehen werden kann. Auf dieser Webseite wird nun der Kontoinhaber aufgefordert, seine Kontonummer, die PIN- und die TAN-Nummer anzugeben. Das war nun der Freifahrtschein für illegale Transaktionen der Betrüger.

In den ersten Anfängen des Phishings waren die E-Mails noch nicht direkt an den Kontoinhaber gerichtet und teilweise in einem schlechten Deutsch verfasst. Darauf und auf die gute Informationspolitik der Medien, reagierten die Verbraucher zunehmend misstrauischer. Doch Gauner sind sehr erfindungsreich und so nutzen sie nun illegale Methoden, um an Namen und die dazugehörigen E-Mails zu kommen. Klingt doch viel besser, wenn eine Betrüger-Mail direkt an einen gerichtet ist oder? Ebenso werden Phishing Nachrichten besonders gerne über soziale Netzwerke verbreitet. Wer vermutet schon hinter der Nachricht eines Freundes eine Betrüger-Mail?

Wer hier aufmerksam ist und sensibel auf jede Mail reagiert, wird nicht in die Fallen der Betrüger rasseln und so sein Konto vor Übergriffen schützen. Mittlerweile reagieren auch die Banken und warnen die Kontoinhaber auf ihren Webseiten. Sie machen ausdrücklich darauf aufmerksam, dass die Banken niemals nach Kontonummer, PIN oder TAN fragen.

Internet-Konto ohne Schufa - Bild 4

Vorsicht vor Betrüger-Mails

Schadstoffsoftware: Achtung bei fremden Software-Lösungen

Betrüger schleusen hier eine Schadstoffsoftware auf dem Rechner ein, die meist nicht bemerkt wird. Damit können Überweisungen so manipuliert werden, dass das Geld auf dem Konto des Betrügers landet oder er „auf legale Weise an die TAN-Nummern“ kommt. Auch hier lohnt sich Aufmerksamkeit – eine Kleinigkeit ist doch oft anders, wie auf der richtigen Überweisungsseite.

Mobiles Banking stellt eine Gefahr dar

Auch hier ist der Bankkunde in Gefahr. Viele unterschätzen das mobile Banking und verzichten, anders als beim Rechner zuhause, auf die üblichen Schutzmaßnahmen. Regelmäßige Updates und kein Speichern von PIN und TAN auf den Smartphones verhindern so manch böses Erwachen.

GIROKONTO BEANTRAGEN: www.fidor.de

Noch ein paar Fakten zum Internet-Konto ohne Schufa

icon_SchuldenEin Internet-Konto ohne Schufa wird immer auf Guthabenbasis geführt. Das erlaubt keine Überziehung des Kontos. Das ist nicht nur für Personen, die bereits einen negativen Schufa Eintrag besitzen, die letzte Möglichkeit an ein Girokonto zu kommen, sondern hat auch für Jugendliche einen kleinen Erziehungswert. Damit lernen sie schon frühzeitig mit ihrem Geld, das ihnen im Monat von den Eltern zur Verfügung gestellt wird, auszukommen. Auch wer bereits Schulden hat und diese nicht noch erweitern möchte, dem bietet das Internet-Konto ohne Schufa ebenfalls einen gewissen Lerneffekt und vielleicht die Möglichkeit, seine Schulden mit der Zeit zu dezimieren.

Fazit: Keine Angst vor einem Internet-Konto ohne Schufa

icon_FazitWir finden die Möglichkeit, dass Verbraucher ein Internet-Konto ohne Schufa eröffnen können, für eine sehr gute Sache. Schließlich hängt doch das alltägliche Leben oft von dem Besitz eines Girokontos ab. Anfangs braucht der Neukunde ein wenig Geduld, bis er sein individuelles Kontomodell gefunden hat, aber es rentiert sich zu vergleichen. Von den möglichen Angriffen schamloser Betrüger soll man sich nicht verunsichern lassen. Mit einem gesunden Misstrauen und einem Wissen über die Betrugsmethoden kann sich jeder gut schützen. Auch die Anträge für ein Online Konto sind eigentlich immer sehr einfach gestaltet, so dass sich auch Neulinge im Computerwesen gut zurechtfinden. Doch auch hier gilt – alle Informationen und Merkblätter durchlesen, die es auf den jeweiligen Webseiten gibt. Nur so gibt es keine bösen Überraschungen.

GIROKONTO BEANTRAGEN: www.fidor.de